Dietfurt an der Altmühl                     Luftbild Laumer  

Dietfurt 2013

So nah wie der Name suggeriert liegt die Stadt nicht an der Altmühl, zumal es sich hier eigentlich mehr um den Main-Donaukanal handelt. Bei Dietfurt fließt die Altmühl in den von Nordwesten kommenden Kanal.
Die Stadt ist v. a. im Fasching im Gespräch. Der Chinesenfasching zieht jährlich am letzen Donnerstag in der Faschingszeit, den "Unsinnigen Donnerstag, zahlreiche Schaulustige an. Dabei handelt es sich um eine eher "übliche" Faschingsveranstaltung, allerdings mit riesigem Maskenzug und ausgiebigem Faschingstreiben mit fernöstlichem Touch. Der Name kommt, der Legende nach, daher, als der Kämmerer des Bischofs als Steuerprüfer vor der Stadt erschien, die Stadtväter ihm den Zugang verwehrten und der gute Mann an seinen Chef berichtete, die Dietfurter kämen ihm wie Chinesen vor.

Dietfurt 2013
Die Stadtsilhouette wird geprägt vom 60 m hohen Turm der barockisierten Stadtkirche St. Ägidius.

Im Mittelpunkt des mittelalterlichen Stadtbildes steht das 1479 entstandene Rathaus mit seinen Stufengiebeln.

Links im Luftbild das 1660 gegründete Kloster der Franziskaner. Wie vielerorts wurde es im Zuge der Säkularisation 1802 aufgehoben, aber ein Viertel Jahrhundert später wieder "reaktiviert". Seit 1977 ist hier ein Meditationshaus eingerichtet, in dem nach der fernöstlichen Zen-Methode Menschen in der Stille wieder zu sich finden können.

Guteneck