Flugplatz Weissenburg - Wülzburg 

Lage: 3 km östlich der Stadt Weissenburg auf einen Plateau, 55 km SSW von Nürnberg -     Koordinaten 49 01 37,5  N   11 01 10,0  E - Bahn: Segelflugplatz mit Asphalt- und Grasbahn 600 m - 05 / 23;  Höhe 615 m -  Platzrunde im Süden -  Landungen nur nach 05  - Starts nur nach 23 -  Funk  123.050  - Tel.  09141 / 33 77 - Platzrunde im Süden - Funk  123.050   Tel.  09141 / 33 77 - Landegebühr 2,50 € - Mogas - offen Sa. ab 13.30 und So. ab 9.30 Uhr - Getränke -  HP: Verein  

Weißenburg 2008

Oberhalb der wegen der römischen Ausgrabungen (Therme) bekannten Stadt Weissenburg liegt dieser Sonderlandeplatz auf einer Anhöhe. 

Den in Luftfahrerkarten wieder verwendete Name Wülzburg für den Flugplatz bei Weissenburg leitet sich von der nahen Burganlage her. Sie beherbergt heute eine berufliche Mädchenschule.

 

Wülzburg 2011

Die Landung erfolgt stets in Richtung  Osten - 05 - , der Start nach Westen - 23.

SO bis S-Wind führt zu Turbulenzen. Der Platz ist für Segelflug und UL zugelassen. Schleppmaschinen der E-Klasse dürfen zu Schleppzwecken hier landen. Am Platz sind 7 Segelflugzeuge, zwei  Motorsegler und eine Schleppmaschine stationiert.

Weissenburg ist ein bekannt guter Segelflugplatz, auf dem schon viele überregionale Meisterschaften ausgetragen wurden.

Zum nächsten Gasthaus sind es 25 Minuten Fußmarsch. Zur Bushaltestelle 5 Minuten, allerdings sollte man nicht auf eine Beförderung pochen. Es kommt kein Bus am Sonntagnachmittag. In die Stadt mit dem historischen Stadtkern ist es eine knappe Stunde Fußmarsch immer bergab - zurück braucht man mehr Kondition!

Am Wochenende muss trotzdem keiner verdursten. Man bekommt immer günstig was zu trinken. Man sollte sich nur nicht als Finanzbeamter outen.

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letzte Aktualisierung Oktober 2016

Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP.

Kleine Chronik des Platzes

Segelflug gibt es in der Gegend um die Stadt Weissenburg in Mittelfranken (heute ca. 17.000 Einwohner) schon vor dem Zweiten Weltkrieg, nachweislich ab 1928. Nach der Freigabe begann man 1951 wieder mit dem Segelflug und konnte 1954 den jetzigen Platz auf dem Berg bei der Burg Wülzburg einweihen. Details unter der HP des Vereins.

1992 konnte man unter erheblichen finanziellen Anstrengungen eine Bahn asfaltieren. Seit 2001 erst ist die Zulassung nach § 6 perfekt. Weissenburg ist ein Sonderlandeplatz für Motorsegler. Maschinen der E-Klasse dürfen nicht landen. Die Ausnahme hier: Schleppmaschinen für den Segelbetrieb (F-Schlepp). Der Verein SFV Weissenburg verfügt über eine Schleppmaschine. Ultraleichte gibt es (noch) nicht auf dem Platz.