Spatwerke bei Hagendorf und Waidhaus             Luftbild Laumer  

Silbergrube 2011

Seit 1860 wurde bei Hagendorf in verschiedenen Gruben über eine  Million Tonnen Feldspat abgebaut und damit die Porzellanindustrie nicht nur in der Oberpfalz versorgt. Um das Mineral abtransportieren zu können, bestand sogar eine Drahtseilbahn zum zirka 3 km entfernten Bahnhof in Waidhaus. Doch die Vorräte gingen zur Neige.
Das Spatwerk Hagendorf-Süd bei Hagendorf musste als letztes in den achtziger Jahren den Betrieb einstellen, genau am 18.11.1983.
Zu tief war man schon vorgedrungen, als dass es noch lohnenswert gewesen wäre, den Feldspat weiter abzubauen. Das Grundwasser hat die Grube aufgefüllt. Die Abraumhalde - im Hintergrund -  ist zugewachsen. Das Gelände ist ein wunderbares Biotop geworden. Allerdings ist damit auch für Mineralogen das Auffinden seltener Mineralien - und dafür war Hagendorf bekannt - vorbei. In den ehemaligen, 2009 modernisierten und ausgebauten Betriebsgebäuden hat sich eine Metallbaufirma angesiedelt.
Ödhäuser 2013 Am Fuße der Abraumhalde der  Weiler Ödhäuser. Zur Lage, weit abseits eines Dorfes ein wahrlich zutreffender Name, zumindest in früherer Zeit.

Silberspatwerk bei Waidhaus

Spatwerk Waidhaus 2015

Noch in Betrieb ist das Silberspatwerk - die Silbergrube -  am Westrand der Marktgemeinde Waidhaus
In der Silbergrube bei Waidhaus wird Feldspat und Quarz für die keramische Industrie im Tagebau gefördert. Für Mineraliensammler ist diese Grube wenig ergiebig.

Im Hintergrund von links die Siedlungen  Marxmühe, Papiermühle, Ödkühried und Kühmühle.

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