Arzberg                                  Luftbild Laumer 

Arzberg 2017


Die oberfränkische Stadt liegt nur 4 km von der Grenze (Übergang Schirnding) nach Tschechien entfernt. Sie hat rund 5100 Einwohner.

Jahrhunderte lang wurde um Arzberg Eisenerz abgebaut. Der wirtschaftliche Aufschwung kam ab 1840 mit der ersten Porzellanfabrik. 
Der Niedergang dieses Zweiges in ganz Ostbayern ließ auch hier nur mehr eine Außenstelle einer Porzellan- Manufaktur übrig.

Arzberg Mitte 2017
1268 wurde erstmals eine Maria  Magdalena Kirche erwähnt. Sie befand sich innerhalb einer Kirchenburg. Heute ist die spätbarocke, evangelische Pfarrkirche mit Wehrmauer und Pulverturm die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt.

Porzellan und Strom waren etwa bis zur Jahrtausendwende die "Exportgüter" Arzbergs. Braunkohle aus dem nahen Falkenberger Revier lieferte die Primärenergie.

Mit dem Strukturwandel fielen viele Arbeitsplätze weg. Hinzu kam  noch der demografische Wandel, der die gesamte Grenzregion betraf. Die Folge: Ungenutzte Fabrikhallen, belastete Böden, leerstehende Geschäfte, Häuser und Wohnungen in der Stadt. 
Bund und Länder versuchen durch ein 2002 aufgelegtes Stadtumbauprogramm nicht nur in Arzberg die veränderte Situation zu meistern.

Knapp zwei Kilometer westlich von Arzberg liegt das Schloss Röthenbach, das geschichtliche Zentrum der Stadt. Der Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jhd. befindet heute in Privatbesitz.

Schloss röthenbach 2017 

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