Kloster Mallersdorf                                Luftbild Laumer

Kloster Mallersdorf 2017 

 Im 18. Jhd. erlebte das Kloster sowohl baulich (Barock) als auch wissenschaftlich und religiös noch- mals einen großen Aufschwung, bis es im Zuge der Verweltlichung (Säkularisation) 1803 aufgelöst wurde.



Der Markt Mallersdorf- Pfaffenberg liegt im Tal der Kleinen Laber, etwa in der Mitte zwischen Straubing und Landshut im  nieder-
bayerischen Hügelland.

Das Erscheinungsbild dominiert das Kloster Mallersdorf. 


1109 wurde es als Benediktinerkloster gegründet. 
Einer religiösen und baulichen Blütezeit im Hochmittelalter folgte um die Mitte des 16. Jhd. ein Niedergang.

1869 begann eine neues klösterliches Leben. 
Die Kongregation der Armen Franzis-
kanerinnen von der Hl. Familie, kurz Mallersdorfer Schwestern genannt, übernahm die Gebäude und richtete es Mutterhaus des Ordens ein. 
Im Krankenhaus und Altenheim werden die Schwestern behandelt und können ihren Lebensabend hier verbringen.

Eine Realschule und eine  Fachakademie bereitet Mädchen auf ihren Beruf vor. 

Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Klosterbrauerei, die letzte in Deutschland und wohl weltweit mit einer Nonne als Braumeisterin. Die kleine Brauerei versorgt in erster Linie die rund 500 Ordensschwestern, verkauft natürlich den Gerstensaft auch im Klosterstüberl und Läden in der Umgebung.

Nur 30 km Luftlinie nordwestwärts gibt es die älteste Klosterbrauerei der Welt im Kloster Weltenburg.

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