Pegnitz                            Luftbild  Laumer 

Blick über die viel befahrene Autobahn A 9 auf den östlichsten Teil der Fränkischen Schweiz mit der im Tal des gleichnamigen Flusses liegenden Stadt. Pegnitz hat knapp 14.000 Einwohner. 

Es ist eine Schulstadt mit Realschule und Gymnasium, beruf-
lichen Schulen, dar-
unter die bayerische Landesjustizschule. 
Und einem Flugplatz.

Es ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle. 1533 konnten die Protestanten ihr erstes eigenes Gotteshaus errichten, nachdem vier Jahre zuvor der neue Glauben eingeführt worden war. 
Sehr stabil mag es wohl nicht gewesen sein, denn schon 150 Jahre später musste es bereits durch einen Neubau ersetzt werden. 
Wirtschaftlicher Aufschwung und die Baufälligkeit von Bartholomäus II veranlasste die Pegnitzer Ende des 19. Jhd. wieder zu einem Neubau. Da dieser größer als der Vorgänger ausfallen sollte, wurde der Platz knapp. Man drehte die Kirche um 90 Grad, sodass der Altar nicht wie üblich nach Osten, sondern in der Längsachse des Gebäudes nach Süden ausgerichtet war. Kurz vor Weihnachten 1900 wurde St. Bartholomäus III eingeweiht.

Pegnitz 2014

Pegnitz ist der nördlichste Ort der Bayerischen Eisenstraße. Um 1250 sind Erzbergbau und Eisenverhüttung belegt. Der Dreißigjährige Krieg beendete die wirtschaftliche Blüte. Erst im 20 Jhd. kam es wieder zu einem Aufschwung des Bergbaus. 1968 wurde allerdings die letzte Grube geschlossen.

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