Pegnitz                            Luftbild  Laumer 

Pegnitz 2017 Pegnitz liegt im östlichsten Teil der Fränkischen Schweiz,  im Tal des gleichnamigen Flusses. Die Stadt hat knapp 14.000 Einwohner. 
Pegnitz ist eine Schulstadt mit Realschule und Gymnasium, beruflichen Schulen, darunter die bayerische Landesjustizschule. 
Und einem Flugplatz!

Es ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle. 1533 konnten die Protestanten ihr erstes eigenes Gotteshaus errichten, nachdem vier Jahre zuvor der neue Glauben eingeführt worden war. 
Sehr stabil mag es wohl nicht gewesen sein, denn schon 150 Jahre später musste es bereits durch einen Neubau ersetzt werden. 

Pegnitz Altstadt 2017
Wirtschaftlicher Aufschwung und die Baufälligkeit von Bartholomäus II veranlasste die Pegnitzer Ende des 19. Jhd. wieder zu einem Neubau. Da dieser größer als der Vorgänger ausfallen sollte, wurde der Platz knapp. Man drehte die Kirche um 90 Grad, sodass der Altar nicht wie üblich nach Osten, sondern in der Längsachse des Gebäudes nach Süden ausgerichtet war. Kurz vor Weihnachten 1900 wurde St. Bartholomäus III eingeweiht. Das Wahrzeichen der Stadt ist das altehrwürdige Rathaus. Im Mittelalter hat, wie anderen Ortes auch, das Rathaus weitere Funktionen. Es war Markthalle für den Verkauf von Brot und Fleisch.
Aktuell soll es wieder mal saniert werden. Kritiker befürchten, dass der erforderliche Umbau (behindertengerecht, Aufzug) das Aussehen zu stark verändern wird.

Stadtplatz 2017

Pegnitz ist der nördlichste Ort der Bayerischen Eisenstraße. Um 1250 sind Erzbergbau und Eisenverhüttung belegt. Der Dreißigjährige Krieg beendete die wirtschaftliche Blüte. Erst im 20 Jhd. kam es wieder zu einem Aufschwung des Bergbaus. 1968 wurde allerdings die letzte Grube geschlossen.

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