Sonderlandeplatz Schwabach-Büchenbach   EDPH

Lage: 6 km südlich von Schwabach, 21 km südlich von Nürnberg -  Koordinaten 49 16 07,2 N 11 00 01,6 E -  
Bahn: Asphalt; 10 / 28 -
  500 x 15 m -  mit breiten Grasstreifen (Rollweg - Segelflug!) - PLR im Süden - Segelflieger im Norden - Funk 135.430 - Telefon 09178 - 17 87 - Der Platz ist an Wochenenden ab 12.00 (So. ab ca. 10.00) offen - Landegebühr 5,00 € - kleine Gaststätte mit Clubheim - HP: Flugvereinigung Schwabach

Flugplatz Schwabach 2018

Flugplatz Büchenbach 2018

Blick von Südosten auf den Platz

Die Platzrunde verläuft weitläufig im Süden, 1900 ft. Ortschaften nicht überfliegen. Segelflieger nördlich der Bahn (Waldkante!)

Der Flugplatz Schwabach ist  auch unter dem Namen Büchenbach zu finden. Die nächst größere Ortschaft - eben   Büchenbach - liegt 3 km östlich des Platzes.

nächste Plätze

Forst (E 29 km); Thalmässing (SE 26 km); Gunzenhausen (SW 26 km);

Tower 2018  

Eine stolze Flotte von Segel-
flugzeugen und Motormaschi-
nen hat die Fliegervereinigung Schwabach als dortiger Verein in den drei eignen Hallen untergestellt. 
Den Verein gibt es seit 1028.

Die  Privatmaschinen sind in vier Hallen untergebracht.

Die Bahn wurde den erhöhten Sicherheitsvorschriften 2014 um 200 m nach Osten verlegt  und ist ist damit praktisch neu.

Am Platz sind anscheinend nicht nur Flugzeuge stationiert!


An Sprit gibt es Avgas und Mogas.

Die Segelflieger werden per Motormaschine und seit 2014 auch mit einer Seilwinde in die fränkische Thermik gezogen.

Es besteht keine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Tankstelle 2018

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letzte Aktualisierung September 2018
Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP.

Kleine Chronik des Platzes

Im Jahr 2003 feiert die Flugvereinigung Schwabach ihr 75jähriges Bestehen mit einem großen Fliegerfest. 2018 wiederholte sich dies zum 100jährigen Bestehen des Vereins. Doch so lange gibt es den Sonderlandeplatz Schwabach-Heidenberg noch nicht. Erste Flüge in dieser Gegend südlich der alten Residenzstadt Nürnberg fanden bereits 1929 in Schaftnach und auf dem Hainberg, einem Truppenübungsplatz bei Stein, statt. Dieser Schleiferhügel von ganzen 15 Metern Höhendifferenz war wohl zum Drill für die Rekruten fürchterlich hoch, für die Segelflieger hingegen erlaubte er nur kurze Gleitflüge.

Erst als die Bundesrepublik auch wieder in die dritte Dimension aufsteigen durfte, begann man auf dem Hesselberg erneut 1951 mit dem Segelflug. 1954 baute man in Schwabach auf einem ehemaligen Standortübungsplatz einen kleinen Flugplatz aus. 1958 erfolgte dort der erste Motorflug mit einer gesponserten Piper J3C. Doch zwei Jahre später schon - 1960 - war Schluss mit der Herrlichkeit. Das Gelände wurde zu Zwecken der Landesverteidigung benötigt - und die ist schließlich wesentlich wichtiger als das Vergnügen einiger weniger reicher Schnösel. So sah man das jedenfalls im Verteidigungsministerium und den untergeordneten Behörden. Die erneute Suche nach einem Gelände für einen Flugplatz begann.

1962 konnte ein Gelände in Gauchsdorf am Fuße des Heidenbergs unter der Gönnerschaft eines Willi Hirschmann erworben werden. Eine Halle und ein Clubheim  (natürlich, Geselligkeit wird auch heute noch ganz groß geschrieben) wurde gebaut.

1971 stellte man eine weitere Halle hin und erweiterte das Clubheim.

1977 konnte nach einer Bauzeit von drei Monaten die Asphaltbahn fertiggestellt werden.

1984 erfolgte der Bau eines neuen Werkstattgebäudes.

2014  Verlegung und Neubau der Landebahn um 200 m nach Osten. Die Bäume waren zu hoch und damit der Anflugwinkel zu steil. Somit musste kein Wald gerodet werden.