Sonderlandeplatz Schwabach-Heidenberg   EDPH

Lage: 6 km südlich von Schwabach, 21 km südlich von Nürnberg -  Koordinaten 49 16 07,2 N 11 00 01,6 EBahn: Asphalt; 10 / 28 -  500 x 15 m -  mit breiten Grasstreifen (Rollweg - Segelflug!) - südliche große Platzrunde - Segelflieger im Norden - Funk 135.425  Telefon 09178 - 17 87 - Der Platz ist an Wochenenden ab 12.00 (So. ab ca. 10.00) offen - Landegebühr 5,00 € - kleine Gaststätte mit Clubheim - HP: Flugvereinigung Schwabach

Schwabach 2004

Blick von Osten auf den Platz

Die Platzrunde verläuft im Süden, 1900 ft

Der Flugplatz Schwabach ist gelegentlich auch unter dem Namen Büchenbach zu finden. Die nächst größere Ortschaft - eben   Büchenbach - liegt 3 km östlich des Platzes. Mogas nur mehr für Eigenbedarf.

nächste Plätze

Forst (E 29 km); Thalmässing (SE 26 km); Gunzenhausen (SW 26 km);

Eine stolze Flotte von Segelflugzeugen und Motormaschinen hat die Fliegervereinigung Schwabach als dortiger Verein in den drei Hallen untergebracht. Die  Privatmaschinen in 4 Hallen stationiert

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letzte Aktualisierung Oktober 2016

Die Daten sind nicht für Navigationszwecke geeignet. Informieren Sie sich hierzu im AIP.

Kleine Chronik des Platzes

Im Jahr 2003 feiert die Flugvereinigung Schwabach ihr 75jähriges Bestehen mit einem großen Fliegerfest. Doch so lange gibt es den Sonderlandeplatz Schwabach-Heidenberg noch nicht. Erste Flüge in dieser Gegend südlich der alten Residenzstadt Nürnberg fanden bereits 1929 in Schaftnach und auf dem Hainberg, einem Truppenübungsplatz bei Stein, statt. Dieser Schleiferhügel von ganzen 15 Metern Höhendifferenz war wohl zum Drill für die Rekruten fürchterlich hoch, für die Segelflieger hingegen erlaubte er nur kurze Gleitflüge.

Erst als die Bundesrepublik auch wieder in die dritte Dimension aufsteigen durfte, begann man auf dem Hesselberg erneut 1951 mit dem Segelflug. 1954 baute man in Schwabach auf einem ehemaligen Standortübungsplatz einen kleinen Flugplatz aus. 1958 erfolgte dort der erste Motorflug mit einer gesponserten Piper J3C. Doch zwei Jahre später schon - 1960 - war Schluss mit der Herrlichkeit. Das Gelände wurde zu Zwecken der Landesverteidigung benötigt - und die ist schließlich wesentlich wichtiger als das Vergnügen einiger weniger reicher Schnösel. So sah man das jedenfalls im Verteidigungsministerium und den untergeordneten Behörden. Die erneute Suche nach einem Gelände für einen Flugplatz begann.

1962 konnte ein Gelände in Gauchsdorf am Fuße des Heidenbergs unter der Gönnerschaft eines Willi Hirschmann erworben werden. Eine Halle und ein Clubheim  (natürlich, Geselligkeit wird auch heute noch ganz groß geschrieben) wurde gebaut.

1971 stellte man eine weitere Halle hin und erweiterte das Clubheim.

1977 konnte nach einer Bauzeit von drei Monaten die Asphaltbahn fertiggestellt werden.

1984 erfolgte der Bau eines neuen Werkstattgebäudes.

Heute bietet der Platz eine gute Infrastruktur für Segelflieger und Motorflieger gleichermaßen. Man darf mit viel Zuversicht in die Zukunft blicken und sich jedes Jahr wieder auf tolle Flüge über die hügelige Waldlandschaft der Fränkischen Alp und die weitere Umgebung freuen.