Gmünd                                         Luftbild Laumer 

Gmünd 2017

Das Luftbild zeigt Gmünd, das aus den Ortsteilen Dorfgmünd (in der Mitte), Hammergmünd (links näher dem Flugplatz) und Bruckendorfgmünd (rechts) besteht, von Südosten. Im Hintergrund die Stadt Grafenwöhr.
Zusammen mit der Nachbargemeinde Hütten gab Gmünd 1972 seine Eigenständigkeit mehr oder weniger notgedrungen auf und gehört seitdem zur Stadt Grafenwöhr. 

Rechts die Filialkirche "Herz Mariä" in Gmünd.

Gmünd liegt in einer  stillen, romantischen Flusslandschaft  - auf den ersten Blick, oder wenn man den Lärm vom nahen Militärflugplatz und dem Truppenübungsplatz einfach überhört. Aber dazu müsste man taub sein!

Bruckendorf 2011 Der Creußenbach trennt die beiden Ortsteile Dorfgmünd und Bruckendorf, (linkes Luftbild) bevor er sich mit der Haidenaab vereinigt.

Hammergmünd ist die älteste der Ansiedlungen. Eine erste urkundliche Erwähnung ist von  1334 datiert. Neben Landwirtschaft betrieb man Jahrhunderte lang die Eisenverarbeitung, nämlich Hochofen und Hammerschmiede. Die Produkte Roh-Hufeisen und Wagenreifen v. a. gingen an einheimische Abnehmer.

Mitte des 19. Jahrhunderts ging es damit bergab. Gestiegene Energiepreise (Holz!) und billigeres Eisen (Ruhrgebiet) bedeuteten vielerorts das Ende der Eisenverarbeitung. Ein Ausweg war der Umstieg auf die Glasbearbeitung. Aus Hammerwerken (nicht nur in Gmünd) wurden staubige für die Arbeiter äußerst ungesunde Glaspolierereien. 
Heute arbeiten viele Bewohner auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

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