Ohrenbach                            Luftbild Laumer

Ohrenbach  2009

Zwei Dinge haben die folgenden Orte gemeinsam: Sie gehören zur Stadt Auerbach und sie liegen am Rande des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Ohrenbach liegt 4 km nördlich von Auerbach. Die Ortschaft am oberen Rand des Luftbildes ist Ortlesbrunn.

Ortlesbrunn

Schon ein halbes Jahrtausend vor der Zeitenwende siedelten, wie Grabhügel bestätigten, Menschen in dieser Gegend. 

Der Ortsname geht wohl auf einen Besitzer Artolf zurück, der hier an den Quellen des heutigen Ortlesbaches siedelte. 

1119 ist in einer Stiftungsurkunde der Ort erstmals als Artolfes-
prunnen aufgeführt. 

Ortlesbrunn besteht heute noch aus sieben Anwesen.

Ortlesbrunn 2014

Nasnitz

Nasnitz 2014

Nasnitz liegt 1 km nördlich von Michelfeld, bereits ganz am Rande der Oberpfalz. 
Seine belegte Geschichte reicht zurück bis 1119. Es ist ein Ortsteil der Stadt Auerbach.

Degelsdorf   Zogenreuth

Degelsdorf 2010

Heute werden die Bewohner durch den allzu nahen Truppenübungsplatz Grafenwöhr durch Lärm und Geschützdonner  hochgeschreckt. Zogenreuth, ebenso wie Degelsdorf gehören politisch zur Stadt Auerbach. Sie liegen 3 km nördlich davon in der Flugverbotszone Grafenwöhr, so dass leider keine Nahaufnahmen möglich sind.

Degelsdorf liegt 2 km nördlich von Auerbach etwas oberhalb des Speckbachtales.

Degelsdorf und Zogenreuth sind  uralte Siedlungen. Zogenreuth tritt aber erst im 12. Jahrhundert urkundlich in die Geschichte ein, obwohl sicher schon vor der Zeitenwende Menschen hier gesiedelt haben. Im 4. Jahrhundert kamen germanische Stämme auf ihrem Weg nach Westen (Völkerwanderung) hier vorbei.

 Die Hussiten brandschatzten im 15. Jahrhundert die Gegend.  Kroaten  plünderten 1632 die Burganlage total. 

Zogenreuth

unmittelbar am Truppenübungsplatz, geht urkundlich bis ins 12. Jahrhundert zurück. Doch aus Funden weiß man, dass die Gegend allgemein schon viel früher dünn besiedelt war.

Zogenreuth 2010


Pinzigkapelle

Überquert man die Bundesstraße 470 und müht sich zur 541 m hohen Kuppe hoch findet man dort einsam im Wald die Maria-Hilf-
Kapelle, die sog. Pinzigkapelle

1708 errichtete ein Bauer nach einem Gelübde hier eine kleine Kapelle. Bald wurde sie zu einem lokalen Ort der Frömmigkeit, größeren Zuspruch als Wallfahrtsstätte ist  jedoch nicht überliefert. 

 1804 wurde sie im Zuge der  Säkularisation abgerissen, aber schon 1818 wieder neu aufgebaut. 1820 erfolgte bereits der achteckige Anbau.

Am 15. August - Maria Himmelfahrt - findet auch heute noch jedes Jahr eine Wallfahrt mit Gottesdienst zu dieser Kirche am Pinzigberg statt.

Pinzigkapelle 2014

Hagenohe

Hagenohe liegt etwa 5 km nördlich von Auerbach.

Es ist einer der ältesten Orte der Gegend. Urkundlich wird der Ort 1119 in der Gründungs-
urkunde des Klosters Michelfeld erwähnt.

Die Endung "ohe" im Ortsnamen lässt jedoch auf eine Besiedlung noch vor der Jahrtausendwende schließen.

Hagenohe 2016

Guteneck