Auerbach                           Luftbild Laumer  

Auerbach 2010

Sie hatten schon immer etwas mit Lärm zu tun, die Auerbacher. Schon ihre Gründung anno 1144 ist dem Umstand zu verdanken, dass dem Abt vom nahen Benediktinerkloster Michelfeld der Lärm der Kaufleute und Handwerker arg störte. So ließ er kurzerhand den Markt zu Füßen seines ehrwürdigen Klosters, natürlich mit dem Einverständnis seines Chefs, Bischof von Bamberg, verlegen. Der Markt entwickelte sich an neuer Stelle prächtig weiter, sodass 1314 der Kaiser die Urkunde zur Stadterhebung ausstellen ließ. Heute zählt die Stadt rund 9200 Einwohner.

Stadtmitte 2019

Rathaus 2019

Fußballplatz Auerbach 10 

Unter ganz anderem Lärm hat die Stadt heute des öfteren zu leiden: Schießlärm vom nahen Truppenübungsplatz Grafenwöhr, wo hauptsächlich Deutsche und Amerikaner den Krieg üben. Im ersten Luftbild ist der westlichste Teil noch zu erkennen.

Erzabbau und Eisenge- winnung waren Jahrhunderte lang bis 1987 Grube Leonie) ein Broterwerb der Bevölkerung. Doch heute beherrscht High Tec als Arbeitgeber die Stadt und deren Entwicklung. Vielleicht haben Sie, um diese Luftbilder ansehen zu können, auf einer Tastatur aus Auerbach die Befehlszeile eingetippt.

Im Luftbild die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. 1687 wurde der Bau aus der Mitte des 15. Jh. erweitert und barockisiert.  Hervorzuheben sind die Akanthusaltäre des Auerbacher Künstlers Michael Doser, der in weiteren rund 70 Kirchen Werke von unver-
gänglicher Schönheit ge-
schaffen hat. 

Auerbach liegt am östlichen Rande des Naturparks Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst. Das riesige Waldgebiet im Süd-Südwesten der Stadt ist mit 240.000 ha der zweitgrößte Naturpark Deutschlands.


<<  Freistehend erhebt sich das Rathaus
      mit dem Wappenrelief des Auerbacher
      Ochsen.







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Die Sportanlage des Sportclub 
      "Glückauf" Auerbach


Auerbach liegt in einer "Flugverbotszone". Deshalb sind bessere Nahaufnahmen des Ortes leider nicht möglich.



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