Arber                                         Luftbilder  Laumer  

Arberschneisen 2014 Man nennt ihn den König des Bayerischen Waldes, denn er ist der höchste Gipfel dieses Mittelge-
birges, 1492 Meter.
Aber es gibt schönere Gipfel!

Der Arber ist auf alle Fälle der frequentierteste. Eine Gondelbahn bringt im Winter Skifahrer und im Sommer weniger gehfreudige Touristen in die Nähe des Gipfels. Eine Reihe von Schleppliften und eine Sesselbahn erhöhen die Förderkapazität im Winter. Und der Winter dauert lange, dank Schneekanonen

Die Skiabfahrten prägen (verunstalten) die Ostseite des Großen Arbers. Im Winter sieht das wesentlich schöner aus. Aber das ist in jedem Skigebiet so!

Die 1983 in Dienst gestellte Abhöranlage (zwei Gebäude mit Radomen) diente in Zeiten des Kalten Krieges zur Überwachung des Flugverkehrs des Ostblocks.
Heute enthält ein Turm Sende- und Empfangs-
antennen auch für den zivilen Funkverkehr.

 


Blick vom Arbergipfel nach Bayrisch Eisenstein. Jenseits der Staatsgrenze liegt das tschechische Zelezna Ruda  (Markt Eisenstein)



Breit ausgebaute Wanderwege ermöglichen einen wenig mühevollen Gipfelsturm.

Auf dem Gipfel ist man bei schönem Wetter nie allein. 

Die Gondelbahn bringt zahlreiche Gäste zur Bergstation unterhalb des Gipfels.

Arber Ost 2015

Abfahrtspisten, Parkplätze, Erschließungswege - von romantischen, dunklen Wäldern blieb auf der Ostseite nichts mehr übrig.

Land der achtTausender

Achttausender, das bietet doch nur der Himalaya mit dem höchsten Berggipfel der Erde, dem Mount Everest.

Aber mit einer kleinen Wortspielerei kann man als Urlauber im Bayerischen Wald  zuhause damit Eindruck erwecken, auch im Land der acht Tausender gewesen zu sein. 
Denn blickt man in der Gegend des Kaitersberges in die Runde, so sieht man tatsächlich acht über eintausend Meter hohe Gipfel. Ja, und es gibt sogar geführte Touren, bei denen man an einem Tag acht Tausender erklimmt. Oder sollte man besser erwandert sagen?

Arberseen - Relikte der letzten Eiszeit

Der Große Arbersee gehört zu den Hauptattraktionen des Arbergebietes. Eine breite Zufahrtsstraße, Wanderwege, Leihboote und natürlich ein Gasthaus locken jährlich tausende Touristen an.

Der Kleine Arbersee will erwandert werden. Besonderheit ist der großflächige Schwingrasen, entstanden als Ende des 19. Jahrhunderts der See um ca. einen Meter aufgestaut wurde.

Blick über den Kleinen Arbersee zum Kleinen Arbergipfel - 1384 m - mit der kleinen Seewand

Kaitersberg

Kaitersberg 2008

Die Räuber Heigl-Geschichte: Vor rund 150 Jahren machte der Häuslersohn Michael Heigl von Beckendorf die Gegend um Kötzting unsicher. Jahrelang narrte er ein Großaufgebot von Gendarmen. Legendär ist seine Geschicklichkeit, der Verhaftung immer wieder zu entgehen. Er war einer der nicht den Armen das Wenige wegnahm, sondern den reichen Klerus und die Großgrundbesitzer mit seinen Raubzügen schröpfte. Heigl war ein Einzelgänger. An der Südflanke des Mittagssteins, etwa hundert Meter unterhalb eines der Gipfel des Kaitersberg-Massivs befindet sich die "Räuber-Heigl- Höhle". Ein paar Felsbrocken, die vor einer Steilwand übereinander liegen, bildeten sein Geheimversteck, das die Polizei jahrelang verzweifelt suchte.

Hoher Bogen

Von dieser Seite ist das Bergmassiv des Hohen Bogen weniger bekannt. Als Freizeitsportler besucht man ihn von der anderen Seite, der Ostseite. Dort gibt es Skiabfahrten und Sommerrodelbahn. Die beiden markanten Türme sind ein Fernsehsender und eine Abhörstation aus der Zeit des Kalten Krieges. Letztere soll in ein Erlebnismuseum mit Gastronomie umgebaut werden - fehlt nur noch ein finanzkräftiger Investor.

Die "Wahrzeichen" des Hohen Bogen

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