Maria Kulm   Chlum Svaté Marí                 Luftbild  Laumer 

Kloster Maria Kulm 2015

1728 wurde die barocke Wallfahrtskirche Maria Kulm fertiggestellt, zu einer Zeit in der Wallfahrten zur Mutter Gottes "in" waren. Baumeister war Christoph Dientzenhofer. Eine Holzkapelle an diesem Ort ist bereits 1341 urkundlich erwähnt.

Vor 1939 kamen, besonders zu Pfingsten, jährlich bis zu 50.000 Wallfahrer aus Oberfranken, der Oberpfalz und dem Egerland nach Maria Kulm, um ihre Anliegen dem Gnadenbild aus dem Jahre 1280 anzuvertrauen.

Diese Zeit ist aber lange vorbei. Während der NS-Zeit bestand ein Verbot und die Kommunisten ließen, was 1945 noch übrig war, weiter verwahrlosen.

Schier aussichtslos schiendas Unterfangen aus den buchstäblichen Ruinen wieder einen ansehnlichen Ort für Wallfahrer und Touristen zu machen.

Mit viel Engagement und Spenden schaffte ein Förderverein es,  die Anlage wieder zu einer Attraktion zu restaurieren. Im Mai 2011 konnte die barocke Kirche "Maria Himmelfahrt" bei einem Dekanatstag wieder eröffnet werden. 
Zwar fehlt noch das "touristische Umfeld", doch einzelne Wallfahrten, besonders aus Deutschland finden bereits wieder statt, z. B. von St. Quirin im Landkreis Neustadt.

Maria Kulm 2011

Ein kleiner Abstecher nordwärts auf dem Weg von Eger nach Karlsbad noch vor dem Braunkohle-Tagebau bei Sokolov und dem Abstecher nach Loket und man kommt nach Chlum Svaté Maří. 

Nicht weit von Maria Kulm, gleich hinter der Grenze bei Eger (Cheb) liegt eine weitere, gleichfalls wunderschön restaurierte Wallfahrtskirche: Maria Loreto.

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