Hohenburg                          Luftbild Laumer  

Hoehnburg 2013

Vor den "Wüstungen" (einstige Siedlungen) des Truppenübungsplatzes Hohenfels liegt im Tal der Lauterach der Markt Hohenburg, bereits in einer Flugbeschränkungszone, sodass nur Teleaufnahmen möglich sind.
Hohenburg 2013 Seit es hier christliche Gemeinden gibt, war Hohenburg eine Filiale des benachbarten Allenburg. Eine Kirche ist bereits im 9. Jahrhundert erwähnt. Seit 1941 hat sie den Status einer Pfarrei.


Die heutige Markt-
kirche Sankt Jakob  entstammt einem Bau um 1663. 

Das Lauterachtal bietet für Fahrradfreunde ideale Voraussetzungen. Ein schöner Radweg begleitet den noch weitgehend naturbelassenen Fluss bis zur Mündung in Schmidmühlen. Trotz aller Romantik kann man die vielen unbewohnten Häuser im Ortszentrum nicht übersehen. Die Abwanderung der jungen Bevölkerung lässt, trotz einzelner vorbildlicher Restaurierungen, Ortskerne langsam veröden.

Ruine Hohenburg

Schon im frühen Mittelalter mühten sich Händler mit ihren Waren durch das Lauterachtal auf einer wichtigen Fernverkehrsstraße von der Elbe nach Regensburg. Zur Sicherung und dem Eintreiben des Wegezolls errichtete man Burgen. Schon vor der Jahrtausendwende muss auf dem 521 m hohen Schlossberg eine Anlage errichtet worden sein. Die Erhebung heißt übrigens deshalb Schlossberg, weil im 16. Jahrhundert die Burg schlossartig ausgebaut wurde. Trotzdem zogen die Pfleger es später vor, aus dem zugigen, abgelegenen Gemäuer aus- und im Tal stattdessen ein komfortableres Pflegeschloss zu beziehen. So verfiel die Burg und diente sogar als Steinbruch. Heute stehen nur noch wenige Mauerreste und der Bergfried.

Ruine Rossstein 2015

Ruine Roßstein

Oberhalb des Weilers Spieshof in der Gemeinde Hohenburg trifft man, umgeben von dichtem Wald, auf die Reste eines Wohnturms und wenig Mauerwerk einer um 1300 erbauten Burg zur Sicherung von Handelswegen.

Ausnahmsweise mal nicht kriegerische Auseinandersetzungen führten zur Zerstörung, sondern ein Brand von 1550. 

 

Maria Heimsuchung Stettkirchen

Folgt man der Lauterach flussabwärts, so kommt nach gut einem Kilometer hinter Hohenburg die sehenswerte Barockkirche Mariae Heimsuchung.

Nicht fassbare Quellen datiert eine Vorgängerkirche auf eine Stiftung Kaiser Otto II. um 976. Urkundlich erwähnt ist sie erst 1391. Dass sie schon im späten Mittelalter eine vielbesuchte Wallfahrtskirche war, belegt ein Ablassbrief des Papstes von 1468. 
Als nach dem Dreißigjährigen Krieg die Wallfahrten regelrecht boomten, wurde das Gotteshaus mehrmals erweitert und die Inneneinrichtung dem Ge-
schmack der Zeit barockisiert.

Eine umfangreiche Sanierung (1977 - 83) lässt diese uralte Wallfahrtsstätte im Lauterachtal auch heute eine sehenswerte Anlaufstelle für Gläubige oder einfach Rastsuchende sein.

Stettkirchen 2014

Allersburg

Auf den eher zu ahnenden Resten einer mittelalterlichen Burg steht St. Michael als Burgkirche, hoch über dem Tal der Lauterach.

Erwähnt ist eine Burg und Kirche schon vor über 1150 Jahren im Zusammenhang mit dem nahen Hohenburg.