Schmidmühlen                            Luftbild Laumer  

Schmidmühlen 2019 Der staatlich aner-
kannte Erholungsort liegt in einem Tal-
kessel  unmittelbar an der Ostgrenze des Truppen-
übungsplatzes Hohenfels, dort wo die Lauterach in die Vils mündet. 

Erster historischer Nachweis ist auf 1010 datiert. Der alte Ortskern wird von zwei Armen der Lauterach eingerahmt. 

Schmidmühlens über-
örtliche Bedeutung ist Vergangenheit. 

Marktmitte 2019

Bis ins 20. Jhd. standen am linken Arm der Lauterach Mühlen, die Wasser des rechten Arms trieben v. a. im Mittelalter  Eisenhämmer an. Eisenerz und Holz als Energiequelle gab es in der Umgebung. Mit Schiffen wurde die Ware nach Regensburg gebracht und im ganzen Donauraum gehandelt. 

Heute erinnern noch historische Bauten und das Wappen (Schmidehammer und Mühlrad) daran.

Mittelpunkt des Marktes ist die inzwischen einige Nummern zu große St. Ägidius Kirche. 

1933 sah man das anders. Die alte Kirche, auf einen Bau von 1486 zurückgehend, war zu klein und wurde durch einen Neubau ersetzt.Der älteste noch im Ursprung bestehend Kirchenbau ist St. Georg - ein als Friedhofskirche angelegtes Gotteshaus um 1600 - neben dem Zieglerschloss.

Vom einstigen Reichtum des Marktes zeugen heute noch drei Schlösser. 
Das Obere Schloss. Um 1600 erhielt das ursprüngliche Wasserschloss sein heutiges Aussehen. Rittersaal und prächtige Stuckdecken verleihen dem heute als Rathaus dienenden Bau große Repräsentanz.

Oberes Schloss 2015

Zieglerschloss - 1757 nach Vorbild französischer Landschlösschen erbaut.

Dem Schnupftabak hatte der Schmidmühlener  J. Felsner seinen Reichtum zu verdanken, den er natürlich seinen Mitbürgern zur Schau stellte. Der heutige Bau ist ein vereinfachter Wiederaufbau nach einem Brand von 1896. Es befindet sich in Privatbesitz. 
Im Hintergrund ein Mühlenrad als Erinnerung an die glanzvolle Vergangenheit.

Hammerschloss - um 1700 vom Baustil italienischen Palästen abgekupfert - weist mit Stuckdecken und Fresken von H. Asam auf den Reichtum ihres einstigen Besitzers hin. Heute dient es schlicht aber sinnvoll als Pfarr- und  Gemein-
dezentrum.

Luftbilder von Ortsteilen der Gemeinde    Egglsee - Emhof

Emhof 2019
BiB: Pettenhof, einen km weiter flussabwärts

Emhof

Im Tal der Vils liegt die Ortschaft Emhof in der Gemeinde Schmidmühlen.

So romantisch die Lage auf den ersten Blick erscheinen mag, die Öde des Truppenübungsplatzes Hohenfels unmittelbar im Westen ist für die Bewohner aber hauptsächlich ein Lärmproblem. Sogar ein (wenig genutzter) Flugplatz ist in Hörweite.

997 ist der Ort erstmals beurkundet.
Es war ein Rittergut, von denen von Emhof bewirtschaftet.

Die Burg zu Emhof wechselte oftmals den Besitzer. 1810 erwarb sie schließlich ein Apotheker aus Amberg. Dieser ließ den Turm abbrechen und statt-
dessen ein Schloss errichten, mit Stallungen und Jägerhaus ein durchaus prachtvolles Ensemble.

Später wurden die Gebäude als Brauerei und Gasthaus genutzt,

Heute ist Schloss Emhof ein bescheidenes Wohnhaus neben der Kirche.

St. Jacobus stand früher innerhalb des Berings der Burg.

Schloss 2019

Eglsee
Gde. Schmidmühlen

Auf der Hochebene zwischen dem Vilstal und der Naab liegt der Weiler Eglsee.

BiB   Eglsee
       Gde.  Amberg

Der landwirtschaftlich geprägte Stadtteil liegt am nordwestlichen Stadtrand.

 

Eglsee 2019

Dietldorf

Dietldorf, Gde. Burglengenfeld, liegt im unteren Vilstal.

Um 1700 ließ sich Freiherr von Tänzl von Trazberg dieses Schloss im Renaissancestil bauen.

Es befindet sich heute in Privatbesitz und wird vom Besitzer bewohnt.

1723 wurde die Kirche St. Pankratius eingeweiht.

Rohrbach

Rohrbach 2019
Schloss 2019
Rohrbach liegt im Vilstal, 3  km nördlich von Kallmünz - in einer Flugbeschränkungszone, sodass Nahaufnahmen nicht möglich sind.


Interessant im bereits im 9. Jhd. erwähnten Kirchdorf ist zunächst das Hammerschloss, erbaut Ende des 16. Jhd. Heute befindet es sich in Privatbesitz.

Friedhofskapelle 2017

Dort , wo im Mittelalter - um 1200 erbaut - eine Höhenburg stand etwas oberhalb des Ortes auf dem Kapellenberg, befindet sich heute die Friedhofskapelle. Sie war früher eine Wallfahrtstätte und enthält noch romanische Teile der Burgkapelle.

In Dorfmitte die katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit.

Guteneck