Frankenreuth    Gde. Waidhaus               Luftbild Laumer 
> Frankenreuth Gde. Kulmain Frankenreuth 2018

Weit reicht die Geschichte Frankenreuths zurück. Der Name "aaf da Hittn" (dort bei der Hütte) erklärt sich, wenn man weiß, dass hier die erste Glashütte des Oberpfälzer Waldes entstand. Butzengläser für Burgen und Schlösser, später Spiegelgläser wurden in der waldreichen Gegend, man benötigt zur Glasher-
stellung viel Energie, hergestellt. 
Außerdem gewann man aus Holz die wichtige Pottasche. Bis 1487 lässt sich die Glaserei zurückverfolgen.1926 wurde sie für immer geschlossen. Der Volksname "Hüttn" dürfte allerdings auf eine Eisen verhüttende Tradition zurück zu führen sein. Am nahen Sulzberg bei Waidhaus schürfte man tatsächlich nach Eisen, ja sogar nach Edelmetallen.
Schloss 2017 Heute beherrschen die Abwärmetürme der Gas-Verdichter-
station das Land-
schaftsbild. 
Mit im Luftbild: Pfälzerhof.

1802 ist in einer Chronik ein herrschaftliches Schloss, nebst fünf Untertanenhäusern, zwei Tagwerk-
häusln, ein Hüt-
häusl und eine Mühle aufgeführt.

 


Die Gebäude dieser Herrschaft stehen heute noch am Ortsrand. Sie befinden sich in Privatbesitz.



Zugegeben, diese Industrie- anlagen haben wenig mit zauberhafter Heimat zu tun. Doch ohne  Verdichter-
station
en
würde so manche Heizung in Deutschland kalt bleiben. Und sichere Arbeitsplätze bieten die Anlagen außerdem. 

Die Megal- und E.ON Ruhrgas-Verdichter-
stationen an der deutsch- tschechischen Grenze befördern etwa ein Drittel des Erdgasbedarfs in D.

Frankenreuth 2019
Verdichterstation 2019 Stündlich fließen über drei Millionen Kubikmeter durch die Rohre.

Riesige umgebaute Flugzeugturbinen verdichten das aus Sibirien kommende Erdgas vor dem Weitertransport. 

Die nächste Station liegt bei Rothenstadt.

Bei Eschenfelden gab es bis 2021 einen großen unterirdischen Erdgasspeicher

Orte an der tschechischen Grenze, Gde. Waidhaus

Grafenau 2021

 

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