Eschenfelden                        Luftbild Laumer  

Eschenfelden 2015

Eschenfelden, im Nordwesten der Oberpfalz, ist ein Ort in der Gemeinde Hirschbach. Die feine Kupierung der Ausläuferberge der Fränkischen Alb fallen hier - von Osten kommend - erstmals besonders deutlich ins Auge. 
Im Norden erstreckt sich das große Waldgebiet des Veldensteiner Forstes bis hinauf nach Auerbach.
Die Corpus-Christie-Kirche ist eine Simulatankirche
d. h. sie gehört zu gleichen Teilen beiden Konfessionen.

Die heutige Struktur geht auf einen Neubau von 1863 zurück. 
Die baufällige, wohl überdimensionierte, dreischiffige Basilika aus dem Mittelalter musste abgerissen werden. Der größte Teil der Innenaus-
stattung konnte über-
nommen werden.

Die 2004 durchgeführte Renovierung lässt das Gotteshaus weiter zum unverwechselbaren Merkmal des Dorfes erstrahlen.

Simultankirche 2015
Gasspeicher Pruppach 2015

Gasspeicher Eschenfelden-Pruppach

Das Wesentliche liegt in 600 Meter Tiefe, gespeichert im porösen Gestein. Durch Druck wurde das Lagerstätten-
wasser verdrängt und so ein Poren-
speicher für Erdgas mit einem Fas-
sungsvermögen von 300 Millionen Kubikmetern geschaffen. 

Makabre Berühmtheit erlangte die Lagerstätte, als am 19.9.1970 bei Wartungsarbeiten eine Gassonde in Brand geriet. 

Die Löschversuche der Feuerwehr konnten die 30 m hohen Flammen nur etwas eindämmen. Erst ein aus den USA eingeflogenes Team um den legendären Red Adair konnte das Inferno nach 140 Stunden ersticken.

Achtel

Achtel 2015



Sieht im Luftbild mit etwas Fantasie tatsächlich einer Acht ähnlich: Oberachtel und Unterachtel

Davon leitet sich der Name der früher selbständigen Gemeinde ab. Der Ort liegt zwischen Hirschbach und Eschenfelden.

Pruppach

Pruppach 2015

Oberklausen und der Stadionberg - eine makabre, historische Nebensächlichkeit 

Oberhalb eines damals angelegten Fußballplatzes fertigte man in der Nazizeit ein Modell (1 :10) aus Holz und Beton des geplanten "Deutschen Stadions" an. Es sollte im Größenwahn mit einer Kapazität von 450.000 Zuschauern auf dem Reichsparteigelände in Nürnberg errichtet werden. Bis zu 400 Arbeiter modellierten jahrelang, damit die Architekten ihre Vorstellungen von Akustik, Einsehbarkeit und Wirkung auf den Besucher vorab überprüfen konnten. Bei seinem Besuch 1938 soll Hitler von der Konzeption begeistert gewesen sein. 1945 wurde dafür der kleine Ort und das Modelstadion ein Opfer von Bomben der vorrückenden Alliierten. Übrig geblieben sind bis heue ein paar Betonfundamente im Wald.

Der Stadionberg liegt zwischen den Orten Oberklausen und Unterklausen, knapp 4 km südwestlich von Eschenfelden.

Guteneck