Pittersberg                                    Luftbild Laumer  

Pittersberg 2018

Pittersberg liegt etwa in der Mitte zwischen Amberg und Schwandorf

Dorfmitte 2018

Der Name könnte sich von dieser "bitteren" Mühe über die Höhen (Berg) zu kommen ableiten. Richtiger dürfte allerdings die Herleitung von Putasberg sein, was soviel wie Quellenberg bedeutet. Tatsächlich gibt es auf dem 517 hohen Hügel zahlreiche gute Quellen.-

Das Ortsbild dominiert die Pfarrkirche, 1706 erbaut, mit dem markanten, 42 m hohen Glockenturm. Schon um 1230 ist auf dem Berg eine romanische Kapelle belegt. Um die Mitte des 15. Jahrhundert liegt der Bau einer richtigen Kirche. Was die Reformation und Gegenreformation noch übrig ließ, zerstörten 1632 kaiserliche Soldaten so gründlich, dass 70 Jahre niemand mehr in Pittersberg wohnte.


Sicher um einiges langsamer als heute die Fahrzeug- kolonnen auf der vielbefahrenen B85 zogen schon im Mittelalter die Fuhr-
werke an Pitters-
berg vorbei, bzw. machten Rast auf ihrem Weg von Nürnberg nach Prag, oder heuerten für besonders schwere Ladungen Pferdevorspanne an.
Denn es galt den Pittersberg zu über-
winden. Und da war es immer noch besser, Ochsen und Pferde über den Berg zu schinden als in den Feuchtauen rings-
um zu versinken.

Heute ist das Pfarrdorf mit knapp 400 Einwohnern ohne Pfarrer. Auch der Schulstandort ist Vergangenheit.

Pfarrkirche in Pittersberg 2015

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