Vierzehnheiligen                             Luftbild  Laumer 

Oberhalb des Maintales zwischen Bad Staffelstein und Lichtenfels ist die Basilika Vierzehnheiligen jedes Jahr Ziel von hunderthausenden Besuchern und Wallfahrern. 

 

Nicht nur aus der Luft, auch vom nahen Staffelberg bietet sich einer schöner Blick auf den Wallfahrtsort, das Maintal und das gegenüber liegende Kloster Banz.
Vierzehnheiligen 2012 Balthasar Neumann schuf im Auftrag des Klosters Langheim die Pläne für die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete  Wallfahrtskirche. 

Die Wallfahrt selbst geht auf eine mehrmalige Erscheinung des Jesuskindes an einem Schäfer im Jahr 1445/46 zurück. 

Aus einer bescheidenen Kapelle wurde, nicht zuletzt durch zahlreiche Ablässe gefördert,  nach kriegerischen Zerstörungen immer wieder neu und größer aufgebaut. 

Hauptaugenmerk ist der Gnadenaltar, ein im Rokokostil ausgeführtes Werk mit den vierzehn Nothelfern. 

1772 erfolgte nach 29jähriger Bauzeit die Einweihung. Doch schon 1803 war für die Zisterzienser in ihrer prachtvollen Wallfahrtsbasilika Schluss. Im Zuge der Säkularisation wurde die Besitztümer verstaatlicht, Wallfahrten sogar zeitweise verboten. Die Wallfahrtsstätte verkam zur Ruine. 

1839 übernahmen die Franziskaner die Wallfahrt und begannen mit der Restaurierung. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten die beiden Türme wieder in ihrer ursprünglichen Form errichtet werden.

Heute betreuen noch acht Franziskaner die Wallfahrt.

Neben der Basilika gibt es für den Besucher und Suchenden nach Ruhe und religiöser Besinnung die Bildungshäuser Vierzehnheiligen.

Das Diözesanhaus und das Haus Frankenthal, sowie ein Gasthof gehören zur Erzdiözese Bamberg. 

Im Konradshof werden schwangere Frauen unterstützt 

Das Stammhaus der Franziskusschwestern befindet sich im Antoniusheim. 

Wallfahrt 2012

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