Gößweinstein                                 Luftbild Laumer 

Gößweinstein ist der Wallfahrtsort der Fränkischen Schweiz. Die Basilika zur "Heiligsten Dreifaltigkeit" ist mit ihren beiden Türmen das Wahrzeichen des Marktes. Nach Plänen von Balthasar Neumann wurde 1730 -1739 anstelle einer mittelalterlichen Kirche dieses barocke Gotteshaus gebaut, um dem Ansturm der vielen Wallfahrer gerecht zu werden.
Auch heute kommen jedes Jahr Tausende zum Gnadenbild, um ihre Fürbitten und Anliegen vorzubringen.  Die Kirche trägt  den Ehrentitel Basilica minor, wie auch ein weiterer Wallfahrtsort in Franken Vierzehnheiligen

Für Kunstinteressierte ist der sakrale Bau eines der bedeutendsten Werke des Spätbarocks.

1723 wurde durch den Bamberger Fürstbischof von Schönborn das Franziskus geweihte Kloster gegründet. 
Es war eines der wenigen Klöster, das durch die Säkulari-
sation nicht aufgehoben wurde. Es diente wie z. B. das in Neunkirchen beim Hl. Blut, als Altersruhesitz und Aussterbe-
kloster. Schon 1825 bekamen die Franziskaner die Anlage zurück. 
Heute betreuen Patres aus Polen die Wallfahrtsstätte und die Pfarrei.

Der Markt liegt im engen Tal der Wiesent und zählt rund 1300 Einwohner. Hauptgewerbe ist der Tourismus. 

Zahlreiche Gaststätten "kümmern" sich um die Wallfahrer, Kunstliebhaber oder einfach Wochenendaus-
flügler.

Auf dem Rundwanderweg "Balthasar Neumann" hat man immer wieder herrliche Ausblicke auf den Ort und seine Sehenswürdigkeiten.

 

Heute erinnert die im frühen 11. Jahrhundert erbaute Burg mehr an ein Schloss, 100 m oberhalb Gößwein-
stein auf einem steil abfallenden Jurafels. 

Es befindet sich in Privatbesitz. 
Ein Teil kann besichtigt werden. Kleines mittelal-
terliches Museum!
Vom Biergarten im Vorhof hat man einen schönen Panorama-
blick.


Das nahe Pottenstein ist gleichfalls ein bekanntes Ausflugsziel.

   Guteneck