Burgruine 2014

                         Die Novembersonne wirft lange Schatten. 

              Wer bei Sonnenuntergang erst den Abstieg angeht,
                       braucht sich nicht zu wundern, wenn er in der Dämmerung
                       Stimmen der alten Ritter zu hören glaubt und sich vor der 
Kargheit des Ortes zu schaudern beginnt.
             

Burgruine Weißenstein                         Luftbild Laumer 

Brugruine 2008 Endlos ziehen sich die Wälder des Steinwaldes über die Bergrücken - ein riesiges, zusammenhängendes Waldgebiet voller Stille und Einsamkeit. 
Man vermag es sich kaum vorzustellen, wie Gott  verlassen es im Mittelalter dort oben auf der kalten Burg gewesen sein musste. 

Heute ist die Ruine Wahrzeichen des Steinwaldes und ein beliebtes Wanderziel mit einer wunderschönen Aussicht über den Oberpfälzer Wald.

Angestrahlt von der Sonne macht die Burgruine Weißen-
stein ihrem Namen alle Ehre. 

Schon von weitem sticht sie als heller Punkt aus dem dunklen Grün des Steinwaldes - im Herbst eingerahmt von der üppigen Farbenpracht der Laubbäume. 
Ganz untypisch mittelalterlich die Sanitäranlage im Hintergrund.

Der Name Weißen-
stein geht auf einen in einer Urkunde von 1279 als Zeugen genannten Wolff de Wisstenstein zurück.

Ruine 2016

Ruine Weißenstein 2014

Anfang des 14 Jahrhundert erwarb ein Mitglied des  Ministerialen-
geschlechts Nothaft einen Teil der Anlage.  

Ab 1341 bauten die Nothaft die Burg aus - Turm + Wohngebäude. Die abgelegene Lage und der Verlust an strategischer Bedeutung war wohl der Grund, dass die Burg um 1560 aufgegeben wurde und verfiel. 

Die Besitzrechte wechselten mehrmals. Heute gehört die Burgruine zum Besitz von Eberhard Freiherr von Gemmingen- Hornberg.
Vor dem gänzlichen Verfall hat seit 1998  die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth in unzähligen Arbeitsstunden die Ruine erfolgreich restauriert. 


Weißenstein

Weißenstein ist nicht nur eine Burgruine im Steinwald sondern auch eine Einöde 3 km östlich von Vohenstrauß an der Kreisstraße nach Pleystein unterhalb des Zederberges.

Weißenstein Vohenstrauß 2011

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