Stein bei Pfreimd                                                    Luftbild Laumer 
Stein
Gde. Plößberg  

Stein, Gnötzendorf 2015

Sicher vor den Hochwassern der Preimd siedelten sich die Menschen früher an den Uferhängen an. Der alte Ortskern von Stein - rund vier Kilometer nordöstlich der Stadt Pfreimd - liegt am Südosthang des 548 Meter hohen Büchelberges sonnig und geschützt. Im Tal davor der Weiler Gnötzendorf.

Burgruine Stein 2016

Burg Stein 2016

Die Ringmauer, die im Luftbild gut zu erkennen ist, ist der Rest einer einstigen Burg
1144 steht in den Chroniken erstmals nachlesbar ein Geschlecht derer von Stein. Um diese Zeit dürfte auch die Burg entstanden sein. 

Im 18. Jahrhundert wurde sie abgetragen. Ihr Unterhalt, sie gehörte später den Landgrafen von Leuchtenberg, war als Lehen nicht mehr zu tragen. 

Auf den Ruinen wurde ein bescheidenes Schlösschen errichtet, im Luftbild als größeres Haus zu erkennen. Das gesamte Gelände befindet sich in Privatbesitz.

 

Die Angst vor Hochwasser v. a. im Frühjahr bei Schneeschmelze ist lange vorbei. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete man am Mittellauf der Pfreimd bei Trausnitz und Kainzmühle (Tännesberg)  Stauseen. Damit kann eine drohende Überschwem-
mung verhindert werden. Als Nebeneffekt wird das aufgestaute Wasser zur Stromerzeugung genutzt. 

Das Pfreimdtal ist, abgesehen von den Stauwerken, noch weitgehend naturbelassen und bietet für Wanderer und Radfahrer wunderschöne Touren. 

Eine Ortschaft Stein gibt es auch im nordöstlichen Oberpfälzer Wald, am Liebensteinspeicher.

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