ANT Elektrotrike

Elektrotrike 2016

Ein erster Prototyp   - fliegt schon hervorragend, Video dazu


Der Elektroantrieb von Geiger Engineering ist ja schon lange bekannt, ausgeklügelt und bewährt. Toni Roth hat mit seinem E-Lift und Atos ja bereits gezeigt, was machbar ist. 

So haben mehrere Hersteller Elektrotrikes im Angebot (dragon, Magic, Atos, Ego). 
Durchgesetzt oder gar ein Verkaufserfolg konnte  noch bei Keinem verzeichnet werden. Zu teuer, zu viel Elektonik, zu empfindliche Akkus usw.

Diese Argumente will die ukrainische Firma Aeros mit seinem ANT- Elektrotrike widerlegen.

Thomas Frey hat sein ANT-Trike mit Combat-Flügel auf den E-Antrieb umgerüstet und fliegt, wenn es die Witterung noch zulässt. Dabei hat er bereits einige Stunden erflogen - und ist, leicht untertrieben, vollauf begeistert!

Startstrecke, Steigleistung sind mindestens so gut, wie mit dem Zweitakter. Startverhalten und Wiederstart in der Luft sind ohnehin bei Elektromotoren unerreicht problemlos. Hinzu kommt das geringe Emissionsgeräusch. In 100 m Entfernung ist das Trike im Reiseflug praktisch nicht mehr zu hören. Und es kann eigentlich nichts abvibrieren, E-Motor ist wartungsfrei. Ein Traum!

Technische Daten (Änderungen v. a. im Design wird es von der Firma Aeros sicher noch geben.)

* Elektroantrieb HPD 16 von Geiger Engineering mit 18 kW
* Verbrauch bei min. Trimm: 5.100 W (75 kg Pilot ohne Verkleidung)
* Steigleistung: 3-3,5 m/s
* Maximale Reichweite: 1h 20 oder 60-80 km
* Kapazität (Hochkapazitätsakku) 3.522 kWh pro Akku (hier: 2 Akkus)
* V Reise, je nach Flügel, wie mit dem Benziner
* Preis? Dürfte mit einem Akku im Bereich des "Benziner" Trikes liegen.

Ein wenig darf man träumen;  

E-Trikes sollen nicht mehr nur von für "Benziner-Trikes" zugelassenen Plätzen starten dürfen. Gleichstellung den Hängegleitern mit "Startart E-Aufstieg", aber ohne Beschränkung der Akku- Kapazität auf 3 kWh.

Genussfliegen mit E-Antrieb und Thermik - Streckenfliegen mit den Zweitakter. Dank des einfachen Wechsels der Motoren realistisch - aber auch nochmals teuerer.

  Jede Menge Information, nicht nur über die Restkapazität des Akkus, bietet das Originalpanel.                                       

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