Steinbühl  bei Kötzting                    Luftbild Laumer  
> Steinbühl
Gde. Krummennaab 

Steinbühl 2013

Steinbühl vor dem Hintergrund des Kaitersberges mit dem Mittagstisch (Mitte) und dem Großen Riedelstein (rechts).

Steinbühl 2013

Steinbühl ist ein kleines, zersiedeltes Bayerwalddorf, 7 km südöstlich von Bad Kötzting  an der Straße nach Arnbruck

Doch jedes Jahr am  Pfingst-
montag rückt es in den Mittelpunkt einer der größten Bittprozessionen zu Pferd. Prächtig geschmückte Rösser und nicht minder ausstaffierte Reiter (keine Frauen!) ziehen von Kötzting in einer Prozession nach Steinbühl und nach einer kurzen Rast wieder zurück. 

Tausende Zuschauer machen die Wallfahrt zu einen Spektakel, gleichwohl die Organisatoren und v. a. die Teilnehmer bemüht sind, den geschichtlichen Hintergrund und das Anliegen dieser Bittprozession unverfälscht und im Glauben verankert erscheinen zu lassen.

Über die Entstehung weiß die Legende, dass im Jahr 1412 in Steinbühl ein Mann im Sterben lag. Ein Priester aus Kötzting wollte ihm noch die letzte Krankensalbung und Wegzehrung (Sterbesakrament) spenden. 

Mit dem Allerheiligsten machte er sich zu Pferd auf den langen,  beschwerlichen Weg, begleitet von ein paar jungen Burschen, die  ihn vor einem räuberischen Überfall oder wilden Tieren schützten.

Nach der glücklichen Rückkehr gelobte man, diesen Ritt jedes Jahr zu wiederholen. Und so ist es bis auf den heutigen Tag geblieben. 

Jedes Jahr am  Pfingstmontag ist die Wallfahrt Ziel tausender Besucher entlang der Strecke von Bad Kötzting nach Steinbühl,
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genauso wie das zweite "Pfingsthighlight" der Gegend, die Kerzenwallfahrt auf den Bogenberg am Pfingstsonntag, den Tag zuvor.

 Weißenregen

Weißen Regen 2015

Blick über die Ortschaft Weißenregen mit der Wallfahrtskirche und Bad Kötzting zum Hohen Bogen. Im Vordergrund noch das Kraftwerk am Blaibacher See.
Auf einer Anhöhe, südlich der Stadt liegt, die Wallfahrtskirche Weißenregen. Die barock ausgestattete Kirche ist ein Bau von 1750 - 1765. 

Die Wallfahrt selbst entstand im 16 Jahrhundert. Ein Gnadenbild, vor dem Bildersturm der Calvinisten aus Nabburg hierher gerettet, soll einige Wunder vollbracht haben. 1593 ließ der Abt des Klosters Niederalteich dann eine Kapelle errichten. Der nach dem 30jährigen Krieg einsetzende Boom der Marienwallfahrten erlaubte, ja erforderte schließlich 1749 bis 1765 den Bau dieser Wallfahrtskirche in Stile des Rokoko..

Kirche Weißenregen 2015
Schönbuchen 2015

Wallfahrtskirche Schönbuchen

In einer Rodungsinsel zwei km südöstlich von Grafenwiesen liegt die zur Pfarrei Bad Kötzting gehö-
rende Wallfahrts-
kirche.

1690 wurde hier nach mehreren Erhörungen eine Kapelle erbaut. Begonnen haben die wundersamen Heilun-
gen viele Jahre vorher, als ein Jäger ein einfaches Papierbild Jesu an eine Buche heftete. Hinzu kam noch ein Bildnis der »Anna Selbdritt«.

Eine Wallfahrtskapelle Schönbuchen gibt es auch in der Gemeinde Thanstein.

Guteneck