Altenstadt    a. d.  Waldnaab                                             Luftbild Laumer 

Altenstadt 2018

Blick über Altenstadt, im Hintergrund der Süßenloher Weiher, Parkstein und der Rauhe Kulm

alte Pfarrkirche 2018

Nur mehr zu besonderen Anlässen ist die barocke "alte Pfarrkirche" geöffnet.

Durch die Ausweisung von Baugebieten hat sich der Ort enorm entwickelt und zählt heute rund 5000 Einwohner. Nur eine vielbefahrene Bundes- straße und die Bahn-
trasse begrenzen die weitere Ausbreitung. 

Bereits um die Jahrtau-
sendwende stand in Traindorf, so hieß die Ansiedlung bis ins 13. Jhd., nachweislich eine Kirche. 

Die frühere Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt stammt aus dem 12. Jhd. Sie wurde mehrmals erweitert und umgebaut. Eine Renovierung ab 1989 rettete sie vor dem Verfall, da sie wegen der neuen Kirche zunehmend nicht mehr benutzt wurde. 

Wegen der zunehmenden Bevölkerung auf Grund des Zuzugs von Flüchtlingen aus den Ostgebieten in den 50er Jahren, wurde ein größeres Gotteshaus gebaut. 
1962 wurde es der Heiligen Familie geweiht.

Eine Millioneninvestition war das 2006/2007 erbaute Pfarrheim.

ev. Kirche 2014

Kein Minarett, sondern das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde in Altenstadt.

neue Pfarrkirche 2018

Altenstadt Waldnaab 2016

Industriegebiet 2017
^  Eine monotone Reißbrett-
siedlung zwischen Bahnlinie und Bundesstraße. Rechts im Luftbild die Mittelschule.
Nördlich der B22 liegt die Einöde Sauernlohe..

 

Zwischen der Autobahn A93 und der Ostmarkstraße - B22 - erstreckt sich der  Gewerbepark Haidmühlweg. 

 

Am Waldrand das Sportgelände des Sportvereins.

Unschöne Zeugen einer glorreichen Vergangenheit: 
Die stillgelegten
Betriebe der ehemaligen  Bleiglasindustrie.

Die ausländische Konkurrenz hat das einst blühende Gewerbe, gerade nach der Wende, zum Niedergang verurteilt - und über 600 Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region vernichtet.

Maislabyrinth


Wer findet wieder raus?

Glashütte 2015

In Altenstadt ebenso wie in Neustadt stehen hässliche Industrieruinen, die auch die bunte Laubfärbung nicht kaschieren kann.  

Der Oberpfälzer und der Bayerische Wald waren seit dem Mittelalter Zentrum der Glasproduktion. Die Glasstraße von Waldassen bis Passau, Nachtmann und Monte Kaolino rufen als Namen die Tradition in Erinnerung. Von den 38 Glashütten dereinst sind nahezu alle stillgelegt. Der ausländische Konkurrenzdruck, sowie veraltete, nicht mehr dem Umweltstandard entsprechende, Fabriken waren ab den 90er Jahren die Ursache.  Viel schlimmer als der Anblick der  zerfallenden Industrieruinen ist die Belastung der Umwelt. Glasproduktion und Veredelung erfordern den Einsatz von hochgiftigen Materialien wie Arsen, Blei und Flusssäure. Den Abfall entsorgte man damals einfach in Gruben oder Gewässern. Die Böden in und um den Gebäuden sind hochbelastet. Die Gifte gelangen über das Grundwasser in die Nahrungskette. Um die Sanierung dieser Altlasten drücken sich die Behörden. Wem kann, soll man die Millionen dafür aufbürden?

 Luftbilder von allen Ortsteilen der Gemeinde      
Buch - Haidmühle - Kotzau - Meerbodenreuth - Sauernlohe - Süßenlohe

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