Tiefenbach                                Luftbild Laumer

Tiefenbach 2017

Dort wo der Bayerische Wald, der Böhmerwald und der Oberpfälzer Wald ein Dreiwäldereck bilden, 
liegt der Erholungsort Tiefenbach. Der wald-
reiche Höhen-
zug im Osten steigt steil bis auf 900 m an.
Tiefenbach 2019
Kirche Tiefenbach 2014  

Tiefenbach mit der barocken Pfarrkirche St. Vitus versteht sich als Fremdenverkehrsort. In einem ehemaligen Schul-
saal des heutigen Rathauses ist ein kleines Museum eingerichtet. Es zeigt die Entwicklung der Klöppel-
schule, die der Staat 1907 dort eröffnet hat. 
Damit sollten Frauen zur Herstellung von Spitzen für Tischwäsche, Damenmoden und Kirchenutensilien ausgebildet werden und so einen Nebenverdienst bekommen. 

Ein lohnender Abstecher führt zum nahen Silbersee.

 

Luftbilder von allen Ortsteilen der Gemeinde   
  
Altenschneeberg - Breitenried - Grubhof - Hannesried - Hannesrieder Mühle - Hammermühle
Hammertiefenbach
  HoffeldHüttensäge - Irlach
- Kagern - Katzelsried - Krausenöd
Kleinsteinlohe
- Lenkenthal - MichelsthalPerlthal - Plößlhöfe - Politzka - Schönau - Stein - Steinlohe - Trath 

Silbersee

Einem Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes soll der Stausee mal in der Abendsonne silbrig glänzend erschienen sein. Und da noch kein Name festgelegt war, nahm man einfach den Begriff Silbersee, bekannt aus einem Karl May Roman.
Der Silbersee bei Tiefenbach liegt im Süden des Oberpfälzer Waldes - mit einem Jachthafen - für Oberpfälzer Verhältnisse allerdings.  

Fakt: Der Silbersee ist ein 1968 errichteter Stausee der "Bayerischen" Schwarzach. Er dient dem Hochwasserschutz und mit einer kleinen Turbine auch der Stromerzeugung. Siehe auch Eixendorfer Stausee und Perlsee.

Jachthafen Silbersee 2017

Silbersee 2019

Breitenried

Breitenried 2019

Das 100-Einwohnerdorf liegt zwei km nordöstlich von Tiefenbach. Als Praitenreuth ist es erstmals 1270 als Teil des damaligen Herrschaftsgebietes Altenschneeberg erwähnt. 1972 kam es zur Gemeinde Tiefenbach.

Hammertiefenbach

Hammertiefenbach 2019
Die Wasserkraft der Bayerischen Schwarzach wird seit dem Mittelalter als Energiequelle genutzt. Ein Hammer zur Bearbeitung von Roheisen aus Amberg bestand bis zur Zerstörung im 30jährigen Krieg. Ab 1845 war es eine Glasschleiferei. Auch eine Getreidemühle und ein Sägewerk standen dabei. Heute existiert ein kleines Elektrizitätswerk.
Bei der Russenmühle unterhält die Gde. ein bescheidenes Naturbad.

Die Bayerische Schwarzach schlängelt sich am Oberlauf der Grenze entlang, bis sie nach Charlottenthal endgültig durch Bayern fließt. Hier kommt man nur auf Wander- bzw. Forstwegen durch unberührte Natur..
Eine Stichstraße erschließt Lenkenthal. 1833 gründete die Familie Lenk in dieser Abgeschiedenheit eine Glasschleife.

Lenkenthal

Guteneck