Wiesau                                         Luftbild Laumer

Wiesau 2014 

Blick über Wiesau in Richtung Fuchsmühl mit der Wallfahrtskirche Mit im Bild am oberen Rand des Marktes der Weiler Mühlhof
Auf halbem Weg nach Fuchsmühl Tirschnitz, davor König-Otto-Bad. Am nördlichen Marktrand liegt Elsenmühle.

Pfarrkirche Wiesau 2013

Wiesau zählt rund 4300 Einwohner. Überregional bedeutend sind die Berufsfachschulen in innovativen Zweigen wie IT-Bereich und Tourismusmanagement. Neben Tirschenreuth gilt der Markt als Zentrum der Fischzucht mit über 200 Teichen in der Umgebung.

Der Markt Wiesau liegt 2 km westlich der Autobahn Regensburg - Hof. Die gleichlau-
fende Bahnlinie  führt durch Wiesau mit der Möglichkeit zum Umstieg in Richtung Tschechien.

1281 ist Wiesau erstmals urkundlich belegt, als der Ort, der in den Besitz des Klosters in Waldsassen überging.

Die katholische Pfarrkirche St. Michael. Bereits 1663 wurde hier an Stelle einer Vorgängerkirche ein Gotteshaus erbaut. Die zunehmende Be-
völkerung machte 1935 eine Erweiterung notwendig.

Die Kreuzbergkirche auf einer Anhöhe am Ortsrand war um 1500 als Wall-
fahrtskirche aufgeführt. 

In der Reformationszeit riss man das Gotteshaus nieder und verwendete die Steine für die Pfarrkirche in Mitterteich. Nach dem 30jährigen Krieg baute man  die Kirche 1657 - 61 in neuer Form wieder auf.

Erwähnenswert sind die Kreuzwegstationen und die auch im Luftbild sich hervorhebende Treppe mit 33 Stufen, ein Hinweis auf die Verehrung des Kreuzes Christie. Im Innern ist der akanthusähnliche Hochaltar vom bekannten Waldsassener Bildhauer Karl Stilp sehenswert.

 

Kreuzbergkirche 2015

König-Otto-Bad

König Otto Sprudel Bad 2014

Es ist ein Land der heilenden Wasser. Karlsbad, Marienbad, Sibyllenbad sind heute bekannte und viel besuchte Heilbäder. Auch bei Wiesau gibt es entsprechende Quellen, die bereits im 12. Jhd. Erwähnung fanden. 

1836 war König Otto von Griechenland von einem Kuraufenthalt hier so angetan, dass er erlaubte, das Wiesauer Bad in König Otto Bad umzubenennen. Beachtenswerte Heilerfolge führten zu einem großen Aufschwung und das Bayerische Innenministerium erklärte 1919 das Bad zur staatlich anerkannten Heilquelle. Auch der verkaufte Sprudel erhielt als Mineralwasser diese Auszeichnung.

1939 wurde der Badebetrieb eingestellt. Der Betrieb wird seitdem als Mineralbrunnen fortgeführt. 

Auch nach über 175 Jahren gibt es das wohltuende Heilwasser aus den tiefen Quellen bei Wiesau als König Otto Sprudel. 

Luftbilder von ((13/14) Ortsteilen der Gemeinde Wiesau 
 Elsenmühle - Güttern - HechtmühleKönig-Otto-Bad Kornthan - Leugas Muckenthal - Mühlhof - SchönfeldSchönhaid - Tirschnitz - Triebendorf - Veitmühle

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