Schwarzhofen                        Luftbild  Laumer

Schwarzhofen 2015

Das Luftbild zeigt den Markt Schwarzhofen im Tal der Schwarzach, vorne rechts Häuslern.

Kirche 2015

Die  Schenkungsurkunde Graf von Ortenburgs auf der Burg Murach ist der erste geschichtliche Beleg für den Ort. Damals bekamen die Dominikanerinnen die Dorfkirche überschrieben.

Im 15. Jahrhundert brandschatzten die Hussiten gleich drei Mal den Ort. Doch im nächsten Jahrhundert wurde das Leid nicht weniger. Mehrmals musste die Bevölkerung ihren Glauben wechseln.

1626 erfolgte die Rekatholisierung, doch der Dreißigjährige Krieg zeigte auch hier seine schrecklichen Auswirkungen.

Heute gibt sich der 1600 Einwohner zählende  Markt als Ferienort im erholsamen Schwarzachtal. 
Das Wahrzeichen des Marktes ist das Kloster, in der heutigen Form erbaut mit vom berühmten Baumeister des Barock Wolfgang Dietzenhofer. Mitte des 13.Jahrhunderts durch Dominikanerinnen gegründet, durch Hussiten 1418 niedergebrannt, Wiederaufbau, Einstellung im Zuge der Reformation, Neubau ab 1696, Auflösung in der Säkularisation 1802 sind die wichtigsten Daten . 
Daneben die Pfarrkirche "Maria vom Siege" sowie der historische Ortskern mit Marktplatz und dem gotischen Rathaus.

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Schönau

Schwarzachtal 2015
Schönau 2015
Auch anderorts gibt es schöne Auen. Schauen Sie mal in Schönau bei Tiefenbach im Osten des Oberpfälzer Waldes vorbei. 
Entlang eines Flusses, hier der Schwarzach, erstreckt sich ein Feuchtgebiet mit wechselnden Wasserständen. Regelmäßig kommt es zu Überflutungen. Soweit die Definition für "Au". 

Was fehlt ist der typische Auenwald, doch den haben die Siedler schon vor vielen Jahrhunderten gerodet. 
Geblieben ist der gewundene Lauf der Schwarzach und das stille Tal zwischen Neunburg und Schwarzenfeld.

Schon unseren Vorfahren muss es trotz harter, mühsamer Arbeit hier gefallen haben. Wie sonst hätten sie ihre Ansiedlung "Schönau" nennen können.

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